Krafttraining – 5 Punkte, die ein Anfänger beachten sollte

Du willst stark sein, Muskeln aufbauen und etwas für deine Gesundheit tun? Dann ist Krafttraining genau das Richtige für dich. Egal ob jung oder alt, dick oder dünn, Frau oder Mann, klein oder groß, jeder kann es tun und jeder profitiert davon. Wenn du deinen Schweinehund überwinden willst und vor hast was für deinen Körper zu tun, dann bist du genau an der richtigen Stelle. Ich möchte einen kleinen Leitfaden für Anfänger und Wiedereinsteiger geben:

1. Die richtige Kleidung

Das Gym ist kein Catwalk. Im Gym wird trainiert und es ist egal wie du aussiehst. Wichtig ist nur, dass die Fetzen, die deinen Körper umschlingen, vollgeschwitzt werden können. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Sportkleidung jede Menge Bewegungsspielraum bieten. Achte außerdem auf ein festes Schuhwerk mit flacher Sohle. Es gibt Personen, die glauben Stabilität bei Kniebeuge mit Flip-Flops zu haben. Das sind aber auch die Personen, die beim Training telefonieren und stundenlang Geräte besetzen.

2. Übermut tut selten gut

Gerade Anfänger sollten im ersten halben Jahr nur 1 – 2 Mal in der Woche ein Ganzkörpertraining durchführen. An einem separaten Tag sollten bis zu 30 Minuten ein Cardiotraining durchgeführt werden. Insgesamt gilt: Weniger ist mehr. 2 – 3 Sätze pro Übung bei Gewichten, die du 20 Mal stemmen kannst gelten als ideal. Versuche zudem nicht länger als eine Stunde im Studio zu verbringen.
Viele Einsteiger denken, dass sie bis zu 7 Tage (!) in der Woche trainieren können. Doch dies führt schnell zu einem Übertraining. Trainingserfolge setzen aus und die Übermüdigkeit wird ein ständiger Begleiter sein.

3. Lass dir einen Trainingsplan von fachkundigen Personen geben

Trainingsanfänger sollten sich von ihrem Trainer des Vertrauens einen vernünftigen Ganzkörpertrainingsplan zusammen stellen lassen. Auf jeden Fall sollten Kniebeuge, Kreuzheben und Bankdrücken nicht fehlen. Das sind die Königsübungen im Kraftsport, die dir jede Menge bringen. Anfänger sollten unbedingt vermeiden am Anfang ein Split-Training durchzuführen. Bei einem Split-Training trainiert man pro Trainingseinheit nur ausgewählte Muskelgruppen. Bei Anfängern kann dies schnell zu einer Überforderung des Nervensystem führen. Zudem fehlt die Trainingserfahrung, die erst mit der Zeit gewonnen wird.

4. Esse und schlafe ausreichend

Vergiss nie, dass Training Stress ist. Dieser Stress ist zwar positiv, aber dein Körper muss sich nach einem Training erholen. Die Erholung findet genau dann statt, wenn du nicht trainierst. Deine Hühnerbrust wird somit in der Ruhephase aufgebaut.
Muskeln brauchen Energie. Nach dem Training kannst du so viel essen bis du satt bist. Achte dabei auf gesunde Fette, komplexe Kohlenhydrate und Proteine. Wenn du schwer trainierst und zu wenig isst, kann es passieren, dass deine Trainingsleistung nachlässt. Achte auch auf ausreichend Schlaf. Während du schläfst, schüttet der Körper Wachstumssignale aus, die deine Muskeln zum Wachsen stimulieren.

5. Trainiere mit einem Trainingspartner

Ein Trainingspartner macht dich besser. Ganz klar hilft ein gesunder Wettbewerb sich ständig zu verbessern. Viel wichtiger ist jedoch, dass du deinem Partner vertrauen kannst. Dein Trainingspartner achtet auf deine Körperhaltung und Ausführung der Kraftübung. Zuverlässigkeit ist eine Charakterstärke, die nicht jeder besitzt, aber in meinen Augen jede Person haben sollte.

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