Intermittierendes Fasten – ein Kurzüberblick.

Ist eine höhere Lebenserwartung und ein geringerer Körperfettanteil, bei gleichzeitigem Muskelaufbau durch intermittierendes Fasten möglich?

Was ist intermittierendes Fasten?
Intermittierendes Fasten ist eine Ernährungsform, bei der in einem bestimmten Intervall zwischen Nahrungsaufnahme und Fasten gewechselt wird. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass die Tiere länger lebten, nicht fettleibig waren und ein reduziertes Krebswachstum zu verzeichnen war. Ebendiese Effekte können auch beim Menschen beobachtet werden.

So wenig Mahlzeiten wie möglich
Zum Beispiel werden die Hauptmahlzeiten, wie Frühstück und Mittag, dabei gänzlich übersprungen. Erst zum Abendessen wird dann Nahrung zu sich genommen. Wer Frühstücks- und Mittagseinladungen nicht ablehnen kann, der hat hier bereits verloren. Mit dieser Strategie sind Fastenzeiten von 20 – 22 Stunden am Tag möglich. Du Nahrung wird in den verbleibenden Stunden zu sich genommen und sollten eine gewisse Anzahl an Kalorien beinhalten.

Biologischer Hintergrund
Parasympathikus und Sympathikus sind Komponenten des vegetativen Nervensystems und besitzen gegenteilige Funktionen. Ist der Parasympathikus aktiv, so wird der Sympathikus deutlich heruntergefahren.
Der Sympathikus bewirkt eine Leistungssteigerung bei besonderer Belastung (Stress) des Körpers. Befindet sich der Körper nun im Fastenmodus, so wird der Stoffwechsel allgemein erhöht (in diesem Fall katabol). Der Sportler kann in diesem Fall von der Fettverbrennung profitieren und vermeidet durch Hantelsport das Einschmelzen seiner Körpermuskulatur.

Beschränkt man sich nur auf eine Mahlzeit, dann empfiehlt es sich, diese auf den Abend zu legen. Mit der Nahrungsaufnahme wird schließlich der Parasympathikus aktiv. Dieser sorgt als Ruhenerv für Erholung und Regeneration des Körpers. Reserven werden wieder aufgefüllt und (stark) anabole Prozesse setzen ein. Zudem begünstigt die Hormonausschüttung einen erholsamen Schlaf.

Für Hantelathleten geeignete Formen des intermittierendes Fasten

ADF (Alternate Day Fasting): 48 Stunden Zyklus, 36/12
Eat-Stop-Eat: 1-2x pro Woche, 24/0
Warrior Diet: 24 Stunden Zyklus ohne echtes Fasten (Früchte erlaubt), 20/4
Fast-5 Diet: 24 Stunden Zyklus, 19/5

Im Netz ist zu jeder Form ein Leitfaden oder Buch zu finden.

Fazit
Wer Magermasse aufbauen möchte und wenn die Zeit dafür keine Rolle spielt, so könnte intermittierendes Fasten für „Leangainer“ eine äußerst wirksame Ernährungsstrategie darstellen. Dabei sollte beachtet werden, dass bei der jeweiligen und einzigen Mahlzeit auch ausreichend Kalorien in Form von Nahrung zu sich genommen werden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s